Geschichte der Burg

Heute, im Jahre 2017, wurde die Burg Linz durch einen Umbau zu einer stattlichen Event-Burg, sodass man hier nun mit entspannter Rheinromantik und schöner Atmosphäre feiern kann.

 

Die 1365 erbaute kurfürstliche Burg Linz der Stadt Linz am Rhein liegt zentral in der Linzer Innenstadt in unmittelbarer Nähe des Rheins. Die Burg liegt im Stadtgebiet von Linz am Rhein nördlich des aus der Stadtbefestigung erhalten gebliebenen „Rheintors“ in unmittelbarer Nähe des Rheins und der Bundesstrasse 42, etwa auf der Hälfte zwischen Köln und Koblenz.
 

Im Jahr 1320 wurde Linz von Kurkölln zur Stadt zu erhoben. Ein großer Wollmarkt, Weinanbau und reger Handel in der Stadt versprachen Steuereinnahmen. Der Rheinzoll wurde nun auch von Andernach nach Linz verlegt. Die Zölle mussten zum größten Teil nach Kurkölln abgeführt werden. Es gab jedoch sehr oft Differenzen, da es die Linzer mit den Abgaben nicht so genau nahmen.

 

Zum Aufruhr kam es als Linz sich sich mit Neuss, Bonn, Ahrweiler und Andernach in einem Bund zusammenschloss und 1362 gegen die Nachfolge von Erzbischof Wilhelm von Gennep rebellierte. Man wollte erreichen, dass der neue Landesherr die Freiheitsrechte der Bündnispartner bestätigte. Dem Nachfolger Adolf von der Mark fiel das natürlich nicht ein. Nachdem er die Herausgabe der Verbundbriefe erzwungen hatte, ließ er sie zerreißen. Linz bekam daraufhin eine Burg vor die Nase gesetzt. 


1816 wurde Linz schließlich nach Preußen verkauft und die Burg verlor ihre landesherrliche Bedeutung. 1821 ging sie dann in private Hände über. Ein noch vorhandener Burggraben wurde zu dieser Zeit zugeschüttet, heute befindet sich dort der Burgplatz


Die Burg wurde ohne Zweifel von Kurkölln als Machtdemonstration gegen Linz erbaut. Sie wurde Zoll- und Zwingburg. In ihr residierte ein Vogt, der dafür verantwortlich war, dass alle Zölle nach Köln abgeführt wurden. Die Burg Linz wurde zwischen 1364 und 1368 von Heinrich von Virneburg, dem damaligen Erzbischof von Köln, erbaut und danach erweitert um den Bergfried, die Burgmauer, ein Burgtor mit Brücke, den Burgplatz mit Graben und ein Gefängnis. Die Burg war so mit dem Burgweiher und dem Burggraben gegen die Stadt abgesichert.  Über den Weiher führte eine Brücke zum Haupteingang der Burg. Dort befand sich ein Falltor, dass von zwei Wächtern abwechselnd Tag und Nacht bewacht wurde. Es gab einen Verbindungsgang über die Stadtmauer von der Burg zum Rheintor (Stadttor). 

 

Im Neusser Krieg 1475 wurde die Burg belagert und stark beschädigt. Im Jahr 1707 wurde sie dann neu errichtet, als der damalige Kurfürst die Verwaltung des kurkölnischen Oberamtes nach Linz verlegte. 

Nachdem Napoleon Europa erobern wollte, damit gescheitert war und beim Wiener Kongress Europa neu verteilt wurde, gab es kein Kurkölln mehr. 

1803 – 1815 im Besitz der Nassauer, kam die Burg danach zu Preußen. Ab 1821 gelangte die Burg in Privatbesitz.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Burgweiher unter verschiedenen Anliegern und der Stadt Linz veräußert und zugeschüttet.

Während des Krieges 1942 – 1945 diente sie als Gefangenenlager und anschließend wohnten oder lagerten Obdachlose darin. Die Burg war zu dem Zeitpunkt in einem sehr heruntergekommenen Zustand.

Im Jahre 1950 wurde sie dann Besitztum der Stadt Linz und ging 1984 wieder in Privatbesitz über und wurde innerhalb von 9

Monaten umfassend renoviert und ist heute das Schmuckstück in der Stadt Linz und Umgebung.

 

 

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Burg Linz

Burgplatz 4

53545 Linz am Rhein

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